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EINMAL SOLLTE MAN … von Mascha Kaléko

Einmal sollte man seine Siebensachen
Fortrollen aus diesen glatten Geleisen.
Man müsste sich aus dem Staube machen
Und früh am Morgen unbekannt verreisen.

Man sollte nicht mehr pünktlich wie bisher
Um acht Uhr zehn den Omnibus besteigen.
Man müsste sich zu Baum und Gräsern neigen,
Als ob das immer so gewesen wär.

Man sollte sich nie mehr mit Konferenzen,
Prozenten oder Aktenstaub befassen.
Man müsste Konfession und Stand verlassen
Und eines schönen Tags das Leben schwänzen.

Es gibt beinahe überall Natur,
– Man darf sich nur nicht sehr um sie bemühen –
Und soviel Wiesen, die trotz Sonntagstour
Auch werktags unbekümmert weiterblühen.

Man trabt so traurig mit in diesem Trott.
Die anderen aber finden, dass man müsste…
Es ist fast, als stünd‘ man beim lieben Gott
Allein auf der schwarzen Liste.

Man zog einst ein Lebenslos „zweiter Wahl“.
Die Weckeruhr rasselt. Der Plan wird verschoben.
Behutsam verpackt man sein kleines Ideal.
Einmal aber sollte man … (Siehe oben!)

Im Februar mag für einige der Fasching Ziel kleiner Fluchten sein … Wir empfehlen Ihnen unser „Feines für die Ohren“ mit Thomas Göller und stadtbekannten Musikern und den Märchenworkshop „Vom Aufbrechen und Ankommen“ … und natürlich immer einen Besuch bei uns in der Buchhandlung! Als kleine Auszeit und für neue Inspirationen!

Sie sind uns herzlich willkommen!

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  • Ein wunderschöner Start ins Wochenende mit Lyrik und Musik
  • Dieses Mal bei "Fünf nach sechs - Feines für die Ohren": Thomas Göller
Durch Worte kann Fernes nah, Unbekanntes bekannt, Unvertrautes vertraut werden. Das ist für eine andere, uns fremde Kultur, das ist für unsere eigenen Erfahrungen möglich. Thomas Göller unternimmt eine lyrische Reise, die ihn in seinem Gedichtband „Ferne Nähe“ in das alte Japan der Hofdame Sei Shonagon – Verfasserin des „Kopfkissenbuches“ – führt. In der Sammlung „lautlos“ erschließt er mit seinen Gedichten Gedachtes, Gefühltes und Erlebtes unserer Zeit. Das Duo Gerhard Klink, Kontrabass, und Christopher Löbens, Piano, begleiten seine Wortreise musikalisch.

Wir freuen uns über eine kurze Anmeldung unter 0661 - 21686, willkommen@ulenspiegel-buchhandlung.de oder direkt bei uns im Laden. Spontan Dazustoßende sind wie immer herzlich willkommen.

@loeherstrasse_kulturmeilefulda @spuere.fulda
  • Seit Anfang Februar findet ihr an unseren Wänden Fotografien von Richard Bialk, aus seiner Reihe “Meine Orte in Fulda”.

Richard Bialk, geboren in Sopot/Zoppot (1955), aufgewachsen in Gdansk/Danzig (-1971), gereift und sozialisiert in Kassel und Leipzig (-1984), temporäre familiäre, berufliche Aufenthalte in Gießen und Gründau (-2011), gewurzelt in Fulda, und jetzt im Semium, fotografiert, unter der Prämisse eines Verzichts auf eine Nachbearbeitung, aus Freude und Spaß, aus seiner Sicht amateurhaft, sehr gerne. Die Sujets sind seine Orte/Ansichten in und um Fulda.

Die Fotografien geben der Stille Raum, fangen das ein, was nicht da ist, zeigen das Dazwischen. Der:Die Betrachtende wird eingesaugt, etwas bewegt sich im Inneren. Man steht und sieht. Hier und da findet sich ein Stolpern im Klaren. Es darf geschmunzelt werden.

Wir laden euch herzlich ein, zu stehen, zu sehen, zu schmunzeln und Fulda neu zu entdecken.

@loeherstrasse_kulturmeilefulda @spuere.fulda
Ein wunderschöner Start ins Wochenende mit Lyrik und Musik
Ein wunderschöner Start ins Wochenende mit Lyrik und Musik
3 Tagen ago
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Dieses Mal bei "Fünf nach sechs - Feines für die Ohren": Thomas Göller
Durch Worte kann Fernes nah, Unbekanntes bekannt, Unvertrautes vertraut werden. Das ist für eine andere, uns fremde Kultur, das ist für unsere eigenen Erfahrungen möglich. Thomas Göller unternimmt eine lyrische Reise, die ihn in seinem Gedichtband „Ferne Nähe“ in das alte Japan der Hofdame Sei Shonagon – Verfasserin des „Kopfkissenbuches“ – führt. In der Sammlung „lautlos“ erschließt er mit seinen Gedichten Gedachtes, Gefühltes und Erlebtes unserer Zeit. Das Duo Gerhard Klink, Kontrabass, und Christopher Löbens, Piano, begleiten seine Wortreise musikalisch.

Wir freuen uns über eine kurze Anmeldung unter 0661 - 21686, willkommen@ulenspiegel-buchhandlung.de oder direkt bei uns im Laden. Spontan Dazustoßende sind wie immer herzlich willkommen.

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Dieses Mal bei "Fünf nach sechs - Feines für die Ohren": Thomas Göller Durch Worte kann Fernes nah, Unbekanntes bekannt, Unvertrautes vertraut werden. Das ist für eine andere, uns fremde Kultur, das ist für unsere eigenen Erfahrungen möglich. Thomas Göller unternimmt eine lyrische Reise, die ihn in seinem Gedichtband „Ferne Nähe“ in das alte Japan der Hofdame Sei Shonagon – Verfasserin des „Kopfkissenbuches“ – führt. In der Sammlung „lautlos“ erschließt er mit seinen Gedichten Gedachtes, Gefühltes und Erlebtes unserer Zeit. Das Duo Gerhard Klink, Kontrabass, und Christopher Löbens, Piano, begleiten seine Wortreise musikalisch. Wir freuen uns über eine kurze Anmeldung unter 0661 - 21686, willkommen@ulenspiegel-buchhandlung.de oder direkt bei uns im Laden. Spontan Dazustoßende sind wie immer herzlich willkommen. @loeherstrasse_kulturmeilefulda @spuere.fulda
5 Tagen ago
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Seit Anfang Februar findet ihr an unseren Wänden Fotografien von Richard Bialk, aus seiner Reihe “Meine Orte in Fulda”.

Richard Bialk, geboren in Sopot/Zoppot (1955), aufgewachsen in Gdansk/Danzig (-1971), gereift und sozialisiert in Kassel und Leipzig (-1984), temporäre familiäre, berufliche Aufenthalte in Gießen und Gründau (-2011), gewurzelt in Fulda, und jetzt im Semium, fotografiert, unter der Prämisse eines Verzichts auf eine Nachbearbeitung, aus Freude und Spaß, aus seiner Sicht amateurhaft, sehr gerne. Die Sujets sind seine Orte/Ansichten in und um Fulda.

Die Fotografien geben der Stille Raum, fangen das ein, was nicht da ist, zeigen das Dazwischen. Der:Die Betrachtende wird eingesaugt, etwas bewegt sich im Inneren. Man steht und sieht. Hier und da findet sich ein Stolpern im Klaren. Es darf geschmunzelt werden.

Wir laden euch herzlich ein, zu stehen, zu sehen, zu schmunzeln und Fulda neu zu entdecken.

@loeherstrasse_kulturmeilefulda @spuere.fulda
Seit Anfang Februar findet ihr an unseren Wänden Fotografien von Richard Bialk, aus seiner Reihe “Meine Orte in Fulda”. Richard Bialk, geboren in Sopot/Zoppot (1955), aufgewachsen in Gdansk/Danzig (-1971), gereift und sozialisiert in Kassel und Leipzig (-1984), temporäre familiäre, berufliche Aufenthalte in Gießen und Gründau (-2011), gewurzelt in Fulda, und jetzt im Semium, fotografiert, unter der Prämisse eines Verzichts auf eine Nachbearbeitung, aus Freude und Spaß, aus seiner Sicht amateurhaft, sehr gerne. Die Sujets sind seine Orte/Ansichten in und um Fulda. Die Fotografien geben der Stille Raum, fangen das ein, was nicht da ist, zeigen das Dazwischen. Der:Die Betrachtende wird eingesaugt, etwas bewegt sich im Inneren. Man steht und sieht. Hier und da findet sich ein Stolpern im Klaren. Es darf geschmunzelt werden. Wir laden euch herzlich ein, zu stehen, zu sehen, zu schmunzeln und Fulda neu zu entdecken. @loeherstrasse_kulturmeilefulda @spuere.fulda
2 Wochen ago
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